| Die diversen biometrischen Verfahren unterscheiden sich wesentlich in der Fehlerquote / Erkennungsrate und damit in der Zuverlässigkeit. Laut einer Studie des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik BSI rechnet man auch bei den besten Fingerabdruck-Systemen mit einer Fehlerrate von 2%. Bei einem biometrischen System ist immer die Abhängigkeit von der Falsch-Akzeptanz-Rate (FAR) zur Falsch-Rückweisungs-Rate (FRR) zu berücksichtigen. Man kann zwar ein Fingerabdruckerkennungssystem auf eine Falschakzeptanzrate von 1‰ einstellen (d.h. von 1.000 Personen wird eine Person fälschlicherweise akzeptiert), damit steigt jedoch die Falschrückweisungsrate auf 2% (d.h. von 50 Personen wird eine Person fälschlicherweise zurückgewiesen).
Bei der Einstellung des Systems gilt es daher abzuwägen zwischen Sicherheitsanforderung und Akzeptanz (bzw. dem Komfort) der Benutzer. Bei einem Hochsicherheits-System wird man die Falschakzeptanzrate möglichst niedrig setzen während man bei einem „normalen“ Zutrittssystem darauf achten muss, dass die eigenen Mitarbeiter nicht zu häufig zu Unrecht zurückgewiesen werden.
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