| Die diversen biometrischen Verfahren unterscheiden sich wesentlich in der Fehlerquote / Erkennungsrate. Mit über 40% Marktanteil ist die Fingerprint-Identifikation die am weitesten verbreitete biometrische Identifikations-Technologie.
Über einen Scanner oder Sensor werden charakteristische Punkte wie Linienenden und –verzweigungen des Fingerabdrucks (sogenannte Minutien) erfasst und ausgewertet. Um die Erkennungszeit zu minimieren wird bei Zutrittssystemen nicht das komplette Bild (Foto) des Fingerabdrucks gespeichert und ausgewertet, sondern nur charakteristische Merkmale, eben das Template.
Bei der Verifikation werden die erfassten Daten mit Referenzdaten auf einer Chipkarte bzw. in einem Zutrittsterminal verglichen. Bei der Identifikation erfolgt der Vergleich mit allen Referenzdaten, die auf einer Datenbank gespeichert sind, was natürlich im Vergleich zur Verifikation länger dauern kann.
Die Akzeptanz der Fingerprint-Identifikation hat stark zugenommen, nicht zuletzt durch die Integration von Fingerprint-Sensoren in Tastaturen, Mäusen oder Laptops.
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